Schön, dass Sie den Weg in die Finanzlounge gefunden haben. Hier treffen sich Finanzexperten und solche, die es noch werden wollen.



 
Donnerstag, 9. April, 2009

Seit dem 1. April gelten für neu abgeschlossene Lebensversicherungen veränderte Besteuerungsvorschriften. Alte Verträge, die noch vor dem 31. März abgeschlossen wurden, werden noch nach dem bisherigen Recht behandelt. Bei Neuverträgen muss mehr Geld als bisher in die Risikoabsicherung fließen (mindestens 50 Prozent), um unter die günstige Besteuerung zu fallen. Bei einer Lebensversicherung besteht der große Steuervorteil darin, dass bei Auszahlung nur die Hälfte der Erträge mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden muss und darüber hinaus keine Ertragssteuern anfallen.

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Mittwoch, 25. Februar, 2009

Die Rürup-Rente oder auch Basisrente ist eine privat finanzierte Rentenversicherung, die nach dem Prinzip der Kapitaldeckung funktioniert. Die Beiträge zur Rürup-Rente werden in der Ansparphase vom Staat steuerlich gefördert, wenn das Anlageprodukt bestimmte gesetzliche Voraussetzungen erfüllt. Basisrenten werden in verschiedenen Vertragsformen angeboten, auf im weiteren Verlauf des Beitrages näher eingegangen werden soll.

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Lange Zeit ging es im Bankgeschäft vor allem um maximale Renditen und die ganz großen Geschäfte. Durch die Finanzkrise ist einiges anders geworden. Das Wort Investmentbanking traut sich kaum noch jemand in den Mund zu nehmen und an riesige Renditen mag niemand so recht glauben. Plötzlich interessiert man sich gemeinhin wieder für ganz normale Bankprodukte wie Tagesgeld oder das gute alte Sparbuch. Zwar werden Kreditinstitute weiterhin große Unternehmen bei Firmenübernahmen oder Börsengängen begleiten und Großkredite vergeben. Allerdings können Kredite nur vergeben werden, wenn genügend Geld da ist. Genau an diesem Punkt hapert es zur Zeit. Der Absturz an den Börsen hat die flüssigen Reserven in den Kassen auf ein Minimum zusammengeschrumpft. So ist es kein Wunder, dass sich viele Banken wieder um stinknormale Spareinlagen bemühen, die sehr häufig von kleinen privaten Kunden kommen. Genau diejenigen also, die in der Vergangenheit ein Schattendasein neben den Großkunden und Besserverdienenden geführt haben.

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Freitag, 13. Februar, 2009

Die Riester-Rente entwickelt sich mehr und mehr zum Verkaufsschlager. Nachdem es 2002 etwas verhalten begann, besitzen mittlerweile zwölf Millionen Menschen einen solchen staatlich geförderten Altersvorsorge-Vertrag. Seit einiger Zeit mehren sich jedoch auch Stimmen, die der privaten Riester-Rente kritisch gegenüber stehen. Sie würde zuviel kosten, sei zu unflexibel und würde gerade diejenigen benachteiligen für die sie eigentlich gedacht ist.

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Eigentlich müsste es sich selbst bis in die letzte Ecke des Landes herumgesprochen haben, dass die gesetzliche Rente wohl im Alter nicht ausreichen wird, um ein vernünftiges Leben zu führen. Die meisten Deutschen haben ja erkannt, dass sie privat mehr für die Altersvorsorge tun müssen. Trotzdem sparen sie nicht - zumindest nicht für’s Alter, sondern lieber für einen neuen Flachbild-Fernseher oder den nächsten Urlaub im Süden.

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